100 Sehens­würdig­keiten in Berlin, Deutschland (mit Karte und Bildern)

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Entdecke interessante Sehenswürdigkeiten in Berlin, Deutschland. Klicke auf eine Markierung auf der Karte, um Details dazu anzuzeigen. Nachfolgend findest du eine Übersicht der Sehenswürdigkeiten mit Bildern. Insgesamt sind 100 Sehenswürdigkeiten verfügbar in Berlin, Deutschland.

Sightseeing-Touren in BerlinAktivitäten in Berlin

1. Friedrichswerdersche Kirche

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Die Friedrichswerdersche Kirche ist ein Baudenkmal am Werderschen Markt im Berliner Ortsteil Mitte. Erbaut im Auftrag des preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm in den Jahren 1824–1831 von Karl Friedrich Schinkel im Stil der Neogotik, fand sie als erster repräsentativer Ziegelbau seit dem Mittelalter schon damals große Beachtung. Nach schwerer Beschädigung im Zweiten Weltkrieg wurde der einschiffige, doppeltürmige Sakralbau 1982–1987 rekonstruiert. An die ursprüngliche Nutzung als evangelische Kirche erinnern heute noch der Altar, die Kanzel und die farbigen Glasfenster im Innern. Aktuell beheimatet sie Skulpturen des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung der Nationalgalerie.

Wikipedia: Friedrichswerdersche Kirche (DE)

Der Mauerpark ist eine Parkanlage in Berlin-Prenzlauer Berg. Von Bürgerinitiativen 1990 erstmals bepflanzt, 1994 nach Plänen von Gustav Lange eröffnet und bis 2020 mehrfach erweitert, folgt der Park dem Verlauf der ehemaligen Berliner Mauer entlang der Schwedter Straße. Als populäres Naherholungsgebiet zählt der Mauerpark mit seinem Flohmarkt und den zahlreichen Straßenmusikern zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Berlins. Bau und Erweiterung des Parks waren über Jahrzehnte hinweg ein komplexes politisches Konfliktfeld verschiedener Bürger- und Verwertungsinteressen.

Wikipedia: Mauerpark (DE)

3. Hackesche Höfe

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Die Hackeschen Höfe sind ein Gebäudeensemble in der Spandauer Vorstadt im Ortsteil Mitte von Berlin, unweit des sogenannten Scheunenviertels. Namensgebend sind acht Gewerbehöfe, um die herum sich die Gebäude gruppieren. Der von 1905 bis 1907 erbaute Komplex steht seit 1977 unter Denkmalschutz.

Wikipedia: Hackesche Höfe (DE)

4. Denkmal für die ermordeten Juden Europas

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Denkmal für die ermordeten Juden Europas K. Weisser / CC BY-SA 2.0 de

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, kurz Holocaust-Mahnmal, in der historischen Mitte Berlins erinnert an die rund sechs Millionen Juden, die unter der Herrschaft Adolf Hitlers und der Nationalsozialisten ermordet wurden.

Wikipedia: Denkmal für die ermordeten Juden Europas (DE), Website

5. Treptower Park

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Treptower ParkAndreas Steinhoff / Attribution

Der Treptower Park, angelegt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, liegt direkt an der Spree im Ortsteil Alt-Treptow des Bezirks Treptow-Köpenick in Berlin. Im Park befinden sich die Archenhold-Sternwarte und das Sowjetische Ehrenmal mit Soldatenfriedhof.

Wikipedia: Treptower Park (DE)

6. Oberbaumbrücke

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Die Oberbaumbrücke in Berlin ist eine Verbindung zwischen den Ortsteilen Kreuzberg und Friedrichshain über die Spree und ist damit Teil des Innenstadtrings. Sie liegt zwischen der Elsenbrücke und der Schillingbrücke und ist zugleich das Wahrzeichen des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg.

Wikipedia: Oberbaumbrücke (DE)

7. Schloss Charlottenburg

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Das Schloss Charlottenburg diente von 1701 bis 1888 als Sommerresidenz der preußischen Könige und ist heute ein Museum. Das Schloss ist ein Baudenkmal und liegt am Spandauer Damm im Berliner Ortsteil Charlottenburg.

Wikipedia: Schloss Charlottenburg (DE)

8. Brandenburger Tor

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Das Brandenburger Tor in Berlin ist ein frühklassizistisches Triumphtor, das an der Westflanke des quadratischen Pariser Platzes im Berliner Ortsteil Mitte steht. Es wurde als Abschluss der zentralen Prachtstraße der Dorotheenstadt, des Boulevards Unter den Linden, in den Jahren von 1789 bis 1793 auf Anweisung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. nach Entwürfen von Carl Gotthard Langhans errichtet. Die das Tor krönende Skulptur der Quadriga ist ein Werk nach dem Entwurf des Bildhauers Johann Gottfried Schadow. Westlich des Brandenburger Tores befinden sich die ausgedehnten Grünflächen des Großen Tiergartens, die in gradliniger Verlängerung der Straße Unter den Linden von der Straße des 17. Juni durchquert werden. Die Platzfläche unmittelbar westlich des Tores trägt den Namen Platz des 18. März.

Wikipedia: Brandenburger Tor (DE), Heritage Website

9. Museumsinsel

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Die Museumsinsel ist ein aus fünf Museen bestehendes Bauensemble im nördlichen Teil der Spreeinsel in der historischen Mitte Berlins. Sie gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt und zu den bedeutendsten Museumskomplexen Europas. In den Jahren von 1830 bis 1930 im Auftrag der preußischen Könige nach Plänen von fünf Architekten entstanden, wurde sie 1999 als Gesamtanlage in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Die Museumsinsel besteht aus dem Alten Museum, dem Neuen Museum, der Alten Nationalgalerie, dem Bode-Museum und dem Pergamonmuseum. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands wird sie im Rahmen des Masterplans Museumsinsel saniert und erweitert. Am 12. Juli 2019 eröffnete die James-Simon-Galerie als neues Besucherzentrum. Ebenfalls im nördlichen Teil der Spreeinsel steht der Berliner Dom am Lustgarten, sowie das museal und kulturell genutzte Humboldt Forum, das bis 2021 in den Formen des Berliner Schlosses errichtet wurde.

Wikipedia: Museumsinsel (Berlin) (DE), Website, Heritage Website

10. Checkpoint Charlie

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Der Checkpoint Charlie war einer der Berliner Grenzübergänge durch die Berliner Mauer zwischen 1961 und 1990. Er verband in der Friedrichstraße zwischen Zimmerstraße und Kochstraße den sowjetischen mit dem amerikanischen Sektor und damit den Ost-Berliner Bezirk Mitte mit dem West-Berliner Bezirk Kreuzberg. Der Kontrollpunkt wurde im August/September 1961 infolge des Mauerbaus von den West-Alliierten eingerichtet, um den Angehörigen ihres Militärpersonals weiterhin das Überschreiten der Sektorengrenze zu ermöglichen, wobei sie registriert und belehrt wurden. Auf westlicher Seite fanden Kontrollen aller anderen Benutzer des Checkpoints Charlie, wie bei Sektorenübergängen allgemein, nicht statt.

Wikipedia: Checkpoint Charlie (DE), Website

11. Topographie des Terrors

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Die Topographie des Terrors ist ein seit 1987 bestehendes Projekt in Berlin-Kreuzberg zur Dokumentation und Aufarbeitung des Terrors im nationalsozialistischen Deutschland. Dazu gehören eine Dauerausstellung und Sonderausstellungen im Dokumentationszentrum, das im Jahr 2010 eröffnet wurde, sowie eine schon zuvor eingerichtete Freiluftausstellung und ein Geländerundgang mit Erläuterungen zur Geschichte des historischen Orts.

Wikipedia: Topographie des Terrors (DE), Website

12. Humboldt Forum

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Das Humboldt-Forum im Berliner Schloss ist ein Universalmuseum im Berliner Ortsteil Mitte. Neben dem Ethnologischen Museum und dem Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin beheimatet es auch die Berlin-Ausstellung des Stadtmuseums Berlin und das Humboldt-Labor der Humboldt-Universität zu Berlin. Außerdem finden in der von der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss getragenen Einrichtung begleitende Veranstaltungen, Ausstellungen und Führungen statt. Wegen der COVID-19-Pandemie wurde es am 16. Dezember 2020 zuerst nur digital, am 20. Juli 2021 dann auch allgemein eröffnet. Im Jahr 2023 verzeichnete das Humboldt-Forum 1,7 Millionen Besucher.

Wikipedia: Humboldt Forum (DE), Url, Website, Wheelchair Website

13. Deutscher Dom

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Der Deutsche Dom am Gendarmenmarkt im Berliner Ortsteil Mitte ist ein Kuppelturm, der in den Jahren 1780–1785 an die Neue oder Deutsche Kirche angebaut wurde. Er wurde im Auftrag Friedrichs II. von Carl von Gontard im Stil des Barock errichtet und liegt gegenüber dem Französischen Dom sowie an der Nordseite der Mohrenstraße. Nach Beschädigung im Zweiten Weltkrieg wurde das Baudenkmal 1983–1996 außen originalgetreu und innen modern wiederaufgebaut. Seit 2002 beheimatet der Deutsche Dom die Parlamentshistorische Ausstellung des Deutschen Bundestags.

Wikipedia: Deutscher Dom (DE)

14. Gendarmenmarkt

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Der Gendarmenmarkt ist ein nach dem ursprünglich hier angesiedelten Kürassierregiment Gens d’armes benannter Platz im Berliner Ortsteil Mitte des gleichnamigen Bezirks. Angelegt bei der Stadterweiterung im Jahr 1688, wurde er im Zweiten Weltkrieg zerstört und 1976–1993 wiederaufgebaut. Auf ihm befinden sich das heute als Konzerthaus genutzte Schauspielhaus von Karl Friedrich Schinkel sowie der Deutsche und Französische Dom von Carl von Gontard. Der Gendarmenmarkt gilt als „schönster Platz Berlins“.

Wikipedia: Gendarmenmarkt (DE)

15. Französischer Dom

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Der Französische Dom am Gendarmenmarkt im Berliner Ortsteil Mitte ist ein Kuppelturm, der in den Jahren 1780–1785 an die Französische Friedrichstadtkirche angebaut wurde. Er wurde im Auftrag des preußischen Königs Friedrichs II. von Carl von Gontard im Stil des Barock errichtet und liegt gegenüber dem Deutschen Dom. Seit 1935 beheimatet er das Hugenottenmuseum. Nach Beschädigung im Zweiten Weltkrieg wurde das Baudenkmal 1978–1983 außen originalgetreu und innen modern wiederaufgebaut.

Wikipedia: Französischer Dom (DE), Website

16. Landschaftspark Herzberge

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Landschaftspark Herzberge Angela M. Arnold, Berlin (=44penguins) / CC BY-SA 3.0

Das gesamte ehemalige Areal rund um das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (KEH) ist seit 2010 als Landschaftspark Herzberge bekannt. Er liegt im Berliner Bezirk Lichtenberg. Bis zum Jahr 2007 bestand das Gebiet noch aus einer Mischung von Brach-, Wirtschafts-, Wohn- und Grünflächen ohne gemeinsame Entwicklung mit vielfältigen Problemlagen. Die Agrarbörse Deutschland Ost e. V. initiierte ab 2004 zusammen mit dem Bezirksamt Lichtenberg eine Reihe geförderter Projekte zur behutsamen, naturnahen Entwicklung des Gebiets zu einem Modellvorhaben urbaner Landwirtschaft in Berlin. In verschiedenen Etappen wurden im Laufe der Jahre die unterschiedlichen Areale zusammengeführt und zu landwirtschaftlich genutzten Flächen, vernetzten Biotopen, Wegesystemen und Erholungsflächen umgestaltet. Die hauptsächlichen baulichen Umgestaltungsarbeiten waren im Jahr 2013 im Wesentlichen abgeschlossen. Die landwirtschaftliche Nutzung durch die extensive Beweidung der Flächen mit Rauhwolligen Pommerschen Landschafen geht dabei einher mit der Erhaltung und Entwicklung eines artenreichen und wertvollen Landschaftsschutzgebietes im Bezirk. Die Ausweisung des Landschaftsparks Herzberge als Landschaftsschutzgebiet wurde beim Senat von Berlin beantragt. Diesem Antrag wurde im Frühjahr 2019 entsprochen.

Wikipedia: Landschaftspark Herzberge (DE), Website

17. Heinrich-Heine-Denkmal

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Das Heinrich-Heine-Denkmal in Berlin ist eine Bronzefigur des Dichters Heinrich Heine (1797–1856), die der Bildhauer Waldemar Grzimek geschaffen hat. Eine Besonderheit besteht darin, dass genau das gleiche Denkmal als Folge kulturpolitischer Auseinandersetzungen an zwei verschiedenen Standorten im Stadtbild zu sehen ist, nur wenige Kilometer voneinander entfernt.Daten 1954 Höhe: 2,1 m Material Plastik: Bronze, gegossen Sockel: Kalkstein, behauen und geglättet Inschriften Tafel, linke Seite WALDEMAR GRZIMEK / DENKMAL HEINRICH HEINE / / Die 1955 für das Kastanienwäldchen geschaffene / Plastik missfiel dem Auftraggeber, sie wurde / 1958 im Volkspark am Weinberg aufgestellt. / Dort erfreut sie noch immer die Menschen. / Dank dem von Peter Dussmann gestifteten Neuguss / nun auch am ursprünglich geplanten Standort. / 13. DEZEMBER 2002 auf dem Sockelrelief, vorne Wir ergreifen keine Idee, sondern die / Idee ergreift uns und knechtet uns und peitscht uns in die Arena hinein, dass / Wir wie gezwungene Gladiatoren für sie kämpfen. / Heinrich Heine / geb. 13.12.1797 in Düsseldorf / gest. 17. 2.1856 in Paris

Wikipedia: Heinrich-Heine-Denkmal (Berlin) (DE)

18. Shakespeare Company Berlin

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Shakespeare Company Berlin René Löffler / CC BY-SA 3.0 de

Die Shakespeare Company Berlin (SCB) bietet ihrem Publikum Volkstheater in seinem ursprünglichen Sinn und inszeniert ausschließlich Theaterstücke von William Shakespeare. Grundlage sind eigens dafür angefertigte Übersetzungen seiner Komödien, Tragödien und Historien. Die Inszenierungen der Company orientieren sich an der Aufführungspraxis, wie sie zur Zeit Shakespeares im elisabethanischen Theater des späten 16. und frühen 17. Jahrhunderts und somit wahrscheinlich auch auf der Shakespearebühne im Globe Theatre gepflegt wurde: Ein Spiel auf einfacher Bühne ohne aufwendige Kulissen, das ganz auf den Text und die Darstellungskunst der Schauspieler setzt und so das Publikum anregt, die zeitlichen und örtlichen Lokalisierungen des Bühnengeschehens in seiner Phantasie zu ergänzen („Wortkulisse“). Hinzu kommen Musik, besondere Kostüme und Publikumsnähe bis hin zur Kommunikation mit den Zuschauern als weitere Stilprinzipien des Shakespearschen Volkstheaters. Das Ensemble tritt in Berlin und auf Gastspielen im deutschsprachigen Raum auf, dort wiederholt beim Shakespeare-Festival Neuss.

Wikipedia: Shakespeare Company Berlin (DE), Website

19. Museum Europäischer Kulturen

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Museum Europäischer Kulturen Ute Franz-Scarciglia / CC BY-SA 3.0

Das Museum Europäischer Kulturen (MEK) ist ein kultur- und alltagsgeschichtliches Museum in Berlin, das einen Hybriden von Museen für Alltagskultur, ethnologischen Museen und Europamuseen darstellt. Es setzt sich mit den Lebenswelten in Deutschland und Europa vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart auseinander. Seine ständige Sammlungspräsentation sowie die museale Forschungsarbeit gelten den Kulturkontakten über nationale und sprachliche Grenzen hinweg. Mit 285.000 Exponaten gehört das Museum Europäischer Kulturen zu den größten Institutionen seiner Art. Schnittmengen der Sammlungen gibt es mit dem Nordischen Museum in Stockholm und dem Österreichischen Museum für Volkskunde in Wien. Die Sammlungen dieser beiden Museen widmen sich jedoch nicht explizit Europa. Das Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers in Marseille ähnelt dem Museum Europäischer Kulturen in seinem Zugriff, ist jedoch auf den Mittelmeerraum ausgerichtet. Darüber hinaus gibt es Schnittmengen mit dem Haus der Europäischen Geschichte in Brüssel, das jedoch über keine historische Sammlung verfügt.

Wikipedia: Museum Europäischer Kulturen (DE), Website

20. Quatsch Comedy Club

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Quatsch Comedy Club Serious Fun GmbH / Logo

Der Quatsch Comedy Club ist eine Comedy-Show, die in Berlin, Hamburg, München und Stuttgart stattfindet. Das Herzstück ist die Live-Show mit jeweils vier Stand-up-Comedians und einem Moderator. Die Veranstaltung findet wöchentlich in neuer Besetzung statt. Zusätzlich gibt es weitere Formate wie die Newcomershow Quatsch Comedy-Hot Shot, die Quatsch Comedy Late Night Show und Quatsch Comedy Club – The English Night. Als Fernsehsendung wird der Quatsch Comedy Club auf Sky beim Bezahlsender Sky Deutschland ausgestrahlt und seit April 2021 auf Sky Comedy. Am 22. und 29. Dezember fanden auf ProSieben die beiden besonderen Jubiläumsspecials „Legends of Quatsch“ und „Bye Thomas“ zum 30-jährigen Bestehen des Quatsch Comedy Club ihre Ausstrahlung. Moderiert wurden beide Specials ebenfalls von Thomas Hermanns, der mit besonderen Gästen wie Olaf Schubert, Michael Mittermeier, Ole Lehmann, Atze Schröder und vielen anderen seinen letzten Auftritt als Moderator zelebrierte. Moderiert wurden die Fernsehsendungen von Thomas Hermanns, dem Gründer und Intendanten.

Wikipedia: Quatsch Comedy Club (DE), Website, Facebook, Instagram

21. Deutsches Technikmuseum

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Das Deutsche Technikmuseum wurde 1983 unter dem Namen Museum für Verkehr und Technik eröffnet, den es bis 1996 trug. Das Museum sieht sich als Nachfolgeinstitution verschiedener technischer Museen, die es in Berlin bis zum Zweiten Weltkrieg gab, wie etwa des Verkehrs- und Baumuseums, und befindet sich im Berliner Ortsteil Kreuzberg des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg. Das DTM hat 26.500 m² Ausstellungsfläche auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerks und Güterbahnhofs des Anhalter Bahnhofs. Das Museum wurde 2019 von 635.382 Menschen besucht. Den thematischen Schwerpunkt bilden die drei großen Verkehrsbereiche, allerdings möchte das Museum möglichst alle Bereiche der Technik darstellen und verfügt deshalb auch über Ausstellungen z. B. zur Druck-, Nachrichten-, Produktions- und Filmtechnik. Das Museum versteht sich als ein kulturgeschichtliches Technikmuseum, das technische Entwicklungen in ihren Wechselwirkungen zur gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Geschichte darstellt.

Wikipedia: Deutsches Technikmuseum (DE), Website, Facebook, Instagram, Youtube

22. Schillertheater

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Das Schillertheater ist ein Berliner Theatergebäude und war lange Zeit ein Schauspielhaus. Es steht im Ortsteil Charlottenburg des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf in der Nähe des Ernst-Reuter-Platzes in der Bismarckstraße 110. Während der 1920er und 1930er Jahre diente es dem Preußischen Staatstheater Berlin, von 1951 bis 1993 den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin. Im Jahr 1993 wurden die Schauspielbühnen auf Beschluss des Berliner Senats wegen der schlechten finanziellen Situation nach Protesten geschlossen. Das Gebäude wird zeitweise als Spielstätte und Veranstaltungsort vermietet. Von Herbst 2010 bis Sommer 2017 war hier die Staatsoper Unter den Linden untergebracht, weil das Opernhaus saniert wurde. Von Sommer 2018 bis Ende 2022 nutzten Theater und Komödie am Kurfürstendamm das Haus als Übergangsspielstätte. Seit Herbst 2023 dient das Schillertheater der Komischen Oper während der Sanierung des eigenen Hauses als Spielstätte.

Wikipedia: Schillertheater (Berlin) (DE)

23. Rathaus Pankow

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Das Rathaus Pankow ist das Verwaltungsgebäude der ehemaligen Gemeinde Pankow bzw. des Berliner Stadtbezirks (1920–1990), nun Dienstgebäude der Bezirksverwaltung und Sitz des Bezirksbürgermeisters des Bezirks Pankow. Das ursprüngliche Bauwerk wurde 1901–1903 nach Entwürfen von Wilhelm Johow in einer für das beginnende 20. Jahrhundert typischen Mischung verschiedener Baustile wie Neogotik, Neobarock und Jugendstil­elementen errichtet. Sein Äußeres wurde durch die Verwendung von roten Klinkern zur Verblendung des Ziegelbaus auffällig gestaltet. An der Ecke Neue Schönholzer Straße erhielt es 1927–1929 einen Erweiterungsbau nach Plänen von Alexander Poeschke und Rudolf Klante. Dieser wurde vor allem in der Geschosshöhe dem Erstbau angepasst. Das Rathaus befindet sich in der Breiten Straße 24a–26 unweit des S-Bahnhofs Wollankstraße. Der gesamte Komplex steht seit den 1970er Jahren unter Denkmalschutz.

Wikipedia: Rathaus Pankow (DE), Website

24. Zum Guten Hirten

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Die evangelische Kirche Zum Guten Hirten im Berliner Ortsteil Friedenau wurde als Langhauskirche mit schmalen, gangartigen Seitenschiffen und schlankem, 70 Meter hohen Turm im neogotischen Stil nach einem Entwurf von Karl Doflein errichtet. Der mit dunkelroten Ziegeln verblendete, schiefergedeckte Mauerwerksbau entstand in städtebaulich exponierter Lage am Friedrich-Wilhelm-Platz. Am Geburtstag der Kaiserin Auguste Viktoria wurde der Grundstein in ihrer Gegenwart gelegt, auch bei der Einweihung war sie anwesend. Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Kirche bei alliierten Luftangriffen Schäden, unter anderem an den Fenstern, das Dach wurde zum großen Teil zerstört, durch Witterungsschäden wurden daraufhin alle Wandmalereien zerstört. Nach dem Krieg wurde das Innere schlicht wiederhergestellt, bei späteren Renovierungen aber dem Original wieder angenähert. Die Kirche steht unter Denkmalschutz.

Wikipedia: Kirche Zum Guten Hirten (Berlin-Friedenau) (DE), Website, Heritage Website

25. Nicaraguanisches Dorf – Monimbó 1978

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Das Bild Nicaraguanisches Dorf – Monimbó 1978 ist eine 1985 fertiggestellte Darstellung an der Giebelfassade eines Wohnhauses im Berliner Bezirk Lichtenberg. Das Wandbild mit Szenen aus dem Alltagsleben eines kleinen Dorfes in Nicaragua war ein Auftragswerk des Ost-Berliner Magistrats an den nicaraguanischen Künstler Manuel García Moia. Die DDR-Regierung unterstützte unter anderem den Befreiungskampf des nicaraguanischen Volkes gegen das Somoza-Regime. Nach der Wende wurde das Gebäude privatisiert, das Giebelbild entstand als Replikat auf der sanierten Wandfläche neu. Wegen schlechter Materialien und mangelhafter Arbeit fielen jedoch ab dem Jahr 2011 große Teile ab und schließlich musste aus Sicherheitsgründen die bemalte Dämmschicht wieder abgeschlagen werden. Eine Bürgerinitiative bemühte erfolgreich um eine zweite Erneuerung, die im Herbst 2019 abgeschlossen werden konnte.

Wikipedia: Nicaraguanisches Dorf – Monimbó 1978 (DE)

26. Galerie Futura

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alpha nova & galerie futura ist ein seit 1986 bestehender Ausstellungs- und Veranstaltungsort in Berlin, der über einen emanzipatorischen, feministischen, antirassistischen Ansatz kulturproduzierende und kulturvermittelnde Praxis miteinander verknüpft. Der Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit Künstlerinnen bzw. FLINTA-Personen. alpha nova & galerie futura schafft einen Raum für die Verknüpfung von politischer Intervention und künstlerischer Praxis, um daraus kritische Standpunkte für Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft zu entwickeln. Es finden thematische Ausstellungen mit Bildender Kunst aller Genres statt, die von Veranstaltungen wie Performances, Vorträgen, Lesungen, Filmpräsentationen, Diskussionen, Musik und Workshops begleitet und erweitert werden. Schwerpunkt ist es, Künstlerinnen bzw. FLINTA-Personen zu fördern und ihre Sichtbarkeit zu erhöhen.

Wikipedia: Alpha nova & galerie futura (DE)

27. Fam. Samuel

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Fam. Samuel Axel Mauruszat / Attribution

Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln, sogenannten Stolpersteinen, soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus (NS-Zeit) verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die quadratischen Tafeln aus Messing mit abgerundeten Ecken und Kanten sind mit manuell mittels Hammer und Schlagbuchstaben eingefügten Lettern beschriftet. Sie werden von einem angegossenen Betonwürfel mit einer Kantenlänge von 96 × 96 und einer Höhe von 100 Millimetern getragen. Sie werden meist vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster bzw. den Belag des jeweiligen Gehwegs eingelassen. Am 26. Mai 2023 verlegte Demnig in Nürnberg den 100.000. Stolperstein.

Wikipedia: Stolpersteine (DE), Url

28. Schillerpark-Siedlung

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Die Siedlung Schillerpark ist eine Wohnsiedlung im Englischen Viertel des Berliner Ortsteils Wedding. Sie wurde in den 1920er Jahren nach Plänen des Architekten Bruno Taut errichtet und gilt als das erste großstädtische Wohnprojekt außerhalb des Bereichs privater Unternehmer im Berlin der Weimarer Republik. Sie war auch eine der frühen genossenschaftlichen Siedlungen des Berliner Spar- und Bauvereins, der die Siedlung seit 1924 errichten ließ. Im gewerkschaftlich-genossenschaftlichen Verbundmodell übernahm die GEHAG die Baubetreuung, die Bauausführung die Bauhütte Berlin. Die Siedlung zielte auf eine ästhetische, bautechnische und inhaltliche Neubestimmung des Wohnungsbaus. Seit 7. Juli 2008 zählt die Siedlung Schillerpark zusammen mit fünf anderen Siedlungen der Berliner Moderne zum UNESCO-Welterbe.

Wikipedia: Siedlung Schillerpark (DE), Website, Heritage Website

29. St. Lukas-Kirche

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St. Lukas-Kirche

Die St.-Lukas-Kirche ist eine Kirche im Berliner Ortsteil Kreuzberg. Sie ist, mitsamt Vorhalle und Campanile, in die geschlossene Straßenfront der Bernburger Straße eingebaut. Die Kirche wurde von 1859 bis 1861 als Langhaus mit Kreuzarmen unter Bauinspektor Gustav Möller errichtet. Der Entwurf im Stil des königlichen Basilika-Konzepts stammte vom Leiter des preußischen Hof- und Staatsbauwesens Friedrich August Stüler. Am 17. März 1861 wurde die Kirche eingeweiht. Am 29. April 1945 wurde sie zerstört. Die Kirche steht seit 1953 unter Denkmalschutz und wurde unter Leitung des Architekten Georg Thofehrn wieder aufgebaut. Am 19. Dezember 1954 wurde sie neu eingeweiht. Die Kirche gehört zum Kirchenkreis Berlin Stadtmitte. 1960 stellte der Architekt Henry Ziemendorf die neuen Verwaltungsräume her.

Wikipedia: St.-Lukas-Kirche (Berlin) (DE), Website, Heritage Website

30. Heilige-Geist-Kirche

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Heilige-Geist-Kirche

Die 1905–1906 nach Plänen von Georg Dinklage und Ernst Paulus errichtete evangelische Heilige-Geist-Kirche auf dem spitzwinkligen Eckgrundstück Perleberger Straße 36/Birkenstraße 60/61 bildet den städtebaulichen Mittelpunkt des Stephankiezes im Berliner Ortsteil Moabit. Am 19. Dezember 1906 wurde die Kirche in Anwesenheit von Kaiserin Auguste Viktoria eingeweiht. Im Zweiten Weltkrieg hat die Heilige-Geist-Kirche nur ganz geringe Schäden davongetragen. Lediglich die farbigen Glasfenster mussten ersetzt werden. Die Kirche in historisierendem gotischen Stil, an märkische Traditionen erinnernd, steht unter Denkmalschutz. Die Evangelische Kirchengemeinde Heilige-Geist gehört zum Kirchenkreis Berlin Stadtmitte (KKBS) der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO).

Wikipedia: Heilige-Geist-Kirche (Berlin-Moabit) (DE)

31. Hochbunker

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Der Hochbunker Pallasstraße, auch als Sportpalast-Bunker bezeichnet, ist ein viergeschossiger Hochbunker in der Pallasstraße im Berliner Ortsteil Schöneberg, dessen Rohbau im Zweiten Weltkrieg fertiggestellt wurde. Er war nach Endausbau und Modernisierung in den 1980er Jahren bis 2010 als Zivilschutzanlage nutzbar und wurde als Lager für Notstandsware genutzt. Seit Mai 2002 wird der Bunker durch den Leistungskurs Geschichte der benachbarten Sophie-Scholl-Schule als „Ort der Erinnerung“, vom Kunstamt Tempelhof-Schöneberg und vom Verein Berliner Unterwelten als Veranstaltungsort genutzt; der Verein kümmert sich im Auftrag des Berliner Senats um die Wartung des Gebäudes. Die Entwidmung als Zivilschutzanlage wurde 2010 durchgeführt, seit 2011 steht er unter Denkmalschutz.

Wikipedia: Hochbunker Pallasstraße (DE)

32. Sankt Marien

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Die St.-Marien-Kirche der Evangelisch-Lutherischen St. Mariengemeinde in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche befindet sich in der Riemeisterstraße 10–12 im Berliner Ortsteil Zehlendorf des Bezirks Steglitz-Zehlendorf. Das nach Plänen des Architekten Hans Schmidt aus Hamburg-Harburg entworfene Kirchengebäude wurde vollendet durch das Architektenbüro Kraul und Jäckel aus Hamburg. Mit der örtlichen Bauleitung wurden die Architekten Manfred F. Manleitner und Erwin Srp, beide aus Berlin, beauftragt. Das Kirchengebäude wurde am 18. Februar 1973 durch den späteren Bischof Gerhard Rost unter Assistenz von Kirchenrat Matthias Schulz und des damaligen Gemeindepfarrers Jobst Schöne geweiht. Die Kirchengemeinde gehört zum Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg.

Wikipedia: St.-Marien-Kirche (Berlin-Zehlendorf) (DE), Website

33. Gertraudenbrücke

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Die Gertraudenbrücke und die Neue Gertraudenbrücke in Berlin führen im Ortsteil Mitte die Gertraudenstraße über den Spreekanal zum Spittelmarkt und verbinden die historischen Stadtteile Alt-Kölln und Neukölln am Wasser. Die zwischen 1894 und 1895 gebaute steinerne Gertraudenbrücke steht unter Denkmalschutz und erhielt mit der 1977 als Stahlträgerbrücke errichteten und südlich parallel verlaufenden Neuen Gertraudenbrücke eine Erweiterung, sodass heute ein Ensemble aus zwei Brücken besteht. Die Neue Gertraudenbrücke ist Teil der Bundesstraße 1 und gehört im Bereich des historischen Mitte Berlins zu der stark frequentierten Verkehrsmagistrale, die vom Potsdamer/Leipziger Platz über Leipziger Straße, Spittel- und Molkenmarkt zum Alexanderplatz führt.

Wikipedia: Gertraudenbrücke (DE)

34. Martin-Luther-Kirche

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Martin-Luther-Kirche

Die Martin-Luther-Kirche im heutigen Berliner Ortsteil Neukölln wurde im Stil der Neugotik von Fritz Gottlob errichtet. Der Grundstein wurde am 2. Juli 1908 gelegt. An der Einweihung der Kirche am 15. November 1909 nahm als Vertreter des Kaiserhauses Prinz August Wilhelm teil. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche zerstört; der Wiederaufbau begann 1952 unter dem Architekten W. Rossa. Der Turmhaube wurde verkürzt wiederhergestellt. 1953 erfolgte das Richtfest für das Kirchenschiff. Am 20. Januar 1957 weihte Bischof Otto Dibelius die wieder aufgebaute Kirche ein, die mittlerweile unter Denkmalschutz steht. 1970 wurde nach Plänen des Architekten Günter Kohlhaus mit einem Umbau begonnen, der mit der Einweihung am 1. Oktober 1972 einen vorläufigen Abschluss fand.

Wikipedia: Martin-Luther-Kirche (Berlin-Neukölln) (DE), Website

35. Kollwitzplatz

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Der Kollwitzplatz ist ein Stadtplatz im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg, Bezirk Pankow. Der Platz bildet den Mittelpunkt des sogenannten „Kollwitzkiezes“. Er wurde am 8. Juli 1947 nach der deutschen Grafikerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz benannt, die hier einen Großteil ihres Lebens im Haus Weißenburger Straße Nr. 25 verbrachte. Bis dahin hieß er Wörther Platz; ein Name, den er bei der Bauplanung des Gebietes 1875 erhielt. Indirekt wird damit auch an den Ehemann Karl Kollwitz erinnert, der hier bis 1940 als Arzt tätig war, und damit unabhängig von seiner Frau die Umgebung des Platzes prägte. Die dreieckige Anlage wird von der Kollwitzstraße, der Knaackstraße und der Wörther Straße begrenzt. Insgesamt ist der Platz rund 6000 m² groß.

Wikipedia: Kollwitzplatz (DE)

36. Samariterkirche

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Samariterkirche Angela M. Arnold (=44penguins) / CC BY-SA 3.0

Die Samariterkirche im Berliner Ortsteil Friedrichshain wurde in der Zeit vom 7. Mai 1892 bis 20. Oktober 1894 vom Evangelischen Kirchenbauverein nach einem Entwurf des Architekten Gotthilf Ludwig Möckel gebaut. Sie steht auf dem Samariterplatz an der 1895 nach ihr benannten Samariterstraße an der Kreuzung zur Bänschstraße und ist neben der am 20. Juni 1910 geweihten Galiläakirche in der Rigaer Straße eine der beiden Kirchen der Evangelischen Kirchengemeinde Galiläa-Samariter. Zwischen 1991 und 1994 wurde das Gotteshaus zuletzt umfangreich restauriert, es steht zusammen mit der umgebenden Wohnbebauung unter Denkmalschutz. Die Evangelische Kirchengemeinde Galiläa-Samariter, der die Kirche gehört, ist Teil des Kirchenkreises Berlin Stadtmitte.

Wikipedia: Samariterkirche (Berlin) (DE), Website, Heritage Website

37. Hanf Museum Berlin

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Das Hanfmuseum Berlin wurde zum 6. Dezember 1994 im Berliner Nikolaiviertel eröffnet. Als einziges Museum in Deutschland beherbergt es eine Dauerausstellung über die Hanfpflanze. Das Museum fördert auch aktiv den Kinder- und Jugendschutz und bietet dafür individuell abgestimmte Rundgänge mit Betreuungspersonal durch die Ausstellung. Es dient den Organisatoren der Hanfparade als Treffpunkt. Das Hanfmuseum nimmt regelmäßig an der Langen Nacht der Museen, den Berliner Märchentagen sowie der im Nikolaiviertel stattfindenden Historale teil. 2017 nahm das Hanfmuseum als selbstorganisierte Veranstaltung am Kirchentag in Berlin teil zum Thema Drogenkrieg mit Sprechern von Betroffenen aus Südamerika, darunter Reverend Martin Diaz aus El Salvador.

Wikipedia: Hanfmuseum (DE), Website

38. Himmelfahrtskirche

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Himmelfahrtskirche

Die evangelische Himmelfahrtkirche ist der zweite Sakralbau dieses Namens am Volkspark Humboldthain. Die 1956 nach Plänen von Otto Bartning erbaute Kirche steht in der Gustav-Meyer-Allee 2 im Berliner Ortsteil Gesundbrunnen des Bezirks Mitte. Der Gebäudekomplex aus Saalkirche auf rechteckigem Grundriss, Glockenturm und Anbauten für weitere Einrichtungen der Gemeinde ist denkmalgeschützt. Die Himmelfahrt-Kirchengemeinde fusionierte im Frühjahr 2001 mit der benachbarten Friedenskirchengemeinde zur Kirchengemeinde am Humboldthain. Da die Friedenskirche seit 2001 als serbisch-orthodoxe Friedenskirche Zum Heiligen Sava dient, „war und ist […] die 1956 neu erbaute neue Himmelfahrtkirche“ auch Gottesdienstraum der fusionierten Gemeinde.

Wikipedia: Himmelfahrtkirche (Berlin) (DE)

39. Knoblauchhaus

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Das Knoblauchhaus war der frühere Hauptwohnsitz der Berliner Kaufmannsfamilie Knoblauch. Das Gebäude befindet sich in der zum Nikolaiviertel gehörenden Poststraße 23. Es wurde zwischen 1759 und 1761 errichtet und blieb für 170 Jahre im Besitz der Familie Knoblauch. Im Jahr 1929 verkaufte die Familie das Haus an die Stadt Berlin. Den Zweiten Weltkrieg überstand es als eines der wenigen Berliner Bürgerhäuser des 18. Jahrhunderts weitgehend unbeschadet. Seit 1989 ist in dem Haus eine Außenstelle des Märkischen Museums bzw. seit 1995 der Stiftung Berliner Stadtmuseum untergebracht. Im ersten und zweiten Obergeschoss zeigt eine Dauerausstellung neben der bürgerlichen Wohnkultur des Biedermeiers die Geschichte der Familie Knoblauch.

Wikipedia: Knoblauchhaus (DE), Website, Heritage Website

40. Wohnanlage ehem. Gertraudenhospital

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Das ehemalige Gertraudenhospital in der Wartenburgstraße 1 Ecke Großbeerenstraße im Berliner Ortsteil Kreuzberg ist ein denkmalgeschützter Backsteinbau mit mehreren Flügeln und einem parkähnlichen Vorgarten aus den 1870er Jahren. Es handelt sich bei ihm um das zweite Domizil der 1411 als für „adelige Fräulein“ in Berlin-Mitte gegründeten und bis heute existierenden St. Gertraudt-Stiftung. Das 1872 nach Kreuzberg verlegte Haus kam 1945 unter die Verwaltung des Krankenhauses Am Urban. Nach seinem Verkauf zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde es unter Wahrung der denkmalpflegerischen Gesichtspunkte vom Berliner Architekturbüro Stephan Höhne in einen Wohnpark mit 103 Eigentumswohnungen und zwei Gewerbeeinheiten umgebaut.

Wikipedia: Gertraudenhospital (Berlin) (DE)

41. Villa Borsig

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Die Borsig-Villa Reiherwerder ist ein ehemaliges Landhaus der Berliner Unternehmerfamilie Borsig. Es liegt auf der 12,37 Hektar großen Halbinsel Reiherwerder auf der Nordwestseite des zum Berliner Bezirk Reinickendorf gehörenden Tegeler Sees. Es gehört heute zusammen mit den benachbarten Gebäuden zum Gelände der Akademie Auswärtiger Dienst des Auswärtigen Amts, in denen seit Anfang 2006 alle Angehörigen des mittleren, gehobenen und höheren Auswärtigen Dienstes ausgebildet werden. Die Villa selbst dient als Gästehaus des Auswärtigen Amtes. Unmittelbar nördlich der Villa gibt es zur Wasserseite hin einen vorgelagerten Garten in neobarockem Stil. Das gesamte Gelände ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Wikipedia: Borsig-Villa Reiherwerder (DE)

42. Sankt-Johannis-Kirche

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Die Johanniskirche ist eine von Karl Friedrich Schinkel entworfene und im Jahr 1835 eingeweihte Kirche, mehrfach erweitert und nach Kriegsschäden erneuert. Sie steht im Ortsteil Berlin-Moabit des Bezirks Mitte und gehört zu den vier Schinkelschen Vorstadtkirchen, die ursprünglich alle einen ähnlichen Bauplan hatten. Sie trägt ihren Namen nach Johannes dem Täufer. Die Evangelische Johanniskirche gehört zur Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Tiergarten und somit zum Kirchenkreis Berlin Stadtmitte (KKBS) der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Das Gotteshaus, nach seiner Einweihung mehrfach umgebaut und erweitert, steht samt der zugehörigen kirchlichen Bauten unter Denkmalschutz.

Wikipedia: Johanniskirche (Berlin) (DE)

43. Helmholtzplatz

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Der Helmholtzplatz, ugs. Helmi, ist ein rechteckiger Platz im Ortsteil Prenzlauer Berg des Bezirks Pankow von Berlin. Er bildet den zentralen Platz des Helmholtzkiezes. Er ist nach dem Physiker Hermann von Helmholtz benannt. Der stark begrünte Platz mit zwei Kinderspielplätzen, einem Bolzplatz, mehreren Tischtennisplatten, einem Streetballcourt und einem Kieztreff liegt etwa drei Meter über dem Niveau der ihn umgebenden Wohnstraßen Raumerstraße, Lychener Straße, Lettestraße, Schliemannstraße und Dunckerstraße. Er vermittelt den Charakter eines kleinen Parks inmitten des dichtbesiedelten Altbaugebiets und erfüllt die Funktion einer wichtigen Erholungsfläche und eines sozialen Anlaufpunkts für die Bewohner.

Wikipedia: Helmholtzplatz (DE)

44. Schleuse Mühlendamm

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Die Mühlendammschleuse in Berlin befindet sich im Ortsteil Mitte östlich des Mühlendamms an der Fischerinsel. Sie liegt im Verlauf der Spree, die hier ein Teil der Spree-Oder-Wasserstraße ist. Die Schleuse wurde 1942 in Betrieb genommen und überwindet eine Fallhöhe von 1,51 Meter. Sie liegt in der Zuständigkeit des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Spree-Havel. 2006 bewältigte die Schleuse ein Aufkommen von 3.500 Güterschiffen, 15.933 Fahrgastschiffen und 6.560 Sportbooten. Muskelbetriebene Boote werden nicht geschleust, da zwischen Kanzleramtssteg und Oberbaumbrücke der Verkehr von Kleinschiffen ohne Maschinenantrieb nicht gestattet ist. Die Mühlendammschleuse steht unter Denkmalschutz.

Wikipedia: Mühlendammschleuse (Berlin) (DE)

45. Direktorenhaus Berlin

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Das Direktorenhaus Berlin ist eine Galerie sowie ein Kunst- und Kulturzentrum im Berliner Ortsteil Mitte. Es wurde 2010 von Pascal Johanssen und Katja Kleiss in Berlin als Ausstellungsort für angewandte Kunst gegründet. Das Zentrum befindet sich auf dem Gelände und Gebäudekomplex der Alten Münze, der ehemaligen staatlichen Münzprägerei in der historischen Mitte Berlins. Nach 20-jährigem Leerstand wurde das marode Gebäude von den Betreibern des Direktorenhauses saniert und so vor dem Verfall bewahrt. Das Direktorenhaus ist auch Sitz des Musicboard Berlin, namhafte Künstler und Musiker wie die Berliner Rockband Bonaparte nutzen die Räume des Hauses als Ateliers und Proberäume.

Wikipedia: Direktorenhaus (DE), Website

46. Walther Rathenau

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Walther Rathenau

Walther Rathenau war ein deutscher Industrieller, Schriftsteller und liberaler Politiker (DDP). Während des Ersten Weltkrieges beteiligte er sich an der Organisation der Kriegswirtschaft und setzte sich für einen „Siegfrieden“ ein. Nach dem Krieg kam er schließlich zur linksliberalen DDP und wurde im Februar 1922 Reichsaußenminister. Zahlreiche publizistische Angriffe gegen ihn warfen ihm vor, dass er sich an der „Erfüllungspolitik“ beteilige: Die Zusammenarbeit mit den Siegermächten liefere Deutschland an diese aus. Rathenau wurde im Juni 1922 von Rechtsradikalen ermordet, was für die Regierung der Anlass war, ein Gesetz zum Schutz der Republik auf den Weg zu bringen.

Wikipedia: Walther Rathenau (DE)

47. Der Bevölkerung

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Das Kunstwerk Der Bevölkerung von Hans Haacke wurde im Jahr 2000 im nördlichen Lichthof des Reichstagsgebäudes nach Beschluss des Bundestages errichtet. Es besteht aus einem 21 × 7 m großen, von Holzbohlen eingefassten Trog, gefüllt mit Kies und Erde, aus dem verschiedene Pflanzen sprießen und aus dessen Mitte in weißen Neonlichtbuchstaben die Schrift „DER BEVÖLKERUNG“ nach oben strahlt. Sie ist von allen Etagen des Gebäudes aus zu lesen: vom Plenarsaal, von der Presse- und Fraktionsebene sowie von Besuchern auf dem Dach. Die Förderung aus öffentlichen Mitteln dafür betrug umgerechnet ca. 200.000 €. Das Kunstwerk wurde im Rahmen von „Kunst am Bau“ realisiert.

Wikipedia: Der Bevölkerung (DE)

48. FB Biologie, Chemie, Pharmazie

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Die Entdeckung der Kernspaltung am 17. Dezember 1938 im Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie in Berlin ist eines der bedeutendsten und folgenreichsten Ereignisse in der Geschichte der Naturwissenschaften. Bei der Bestrahlung von Uran mit Neutronen entstanden Spaltprodukte des Urans, unter anderem das zuerst nachgewiesene Barium. Dieses entscheidende Ergebnis eines kernphysikalischen und radiochemischen Experiments von Otto Hahn wurde durch chemische Analysen seines Assistenten Fritz Straßmann ergänzt. In interdisziplinärer Zusammenarbeit wurde dieses unerwartete Ergebnis im Januar 1939 durch Lise Meitner und Otto Frisch erstmals theoretisch und kernphysikalisch gedeutet.

Wikipedia: Entdeckung der Kernspaltung (DE)

49. Ernst Haeckel

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Ernst Haeckel

Ernst Heinrich Philipp August Haeckel war ein deutscher Mediziner, Zoologe, Philosoph, Zeichner und Freidenker sowie Hochschullehrer in Jena, der ab den 1860er Jahren die Ideen von Charles Darwin zu einer speziellen Abstammungslehre ausbaute. Er trug durch seine populären Schriften und Vorträge sehr zur Verbreitung des Darwinismus in Deutschland bei, den er im Gegensatz zu seinem Lehrer Rudolf Virchow wie seinem Gegner Emil Heinrich Du Bois-Reymond im Schulunterricht eingegliedert sehen wollte. Darüber hinaus erarbeitete er eine ausführliche embryologische Argumentation für die Evolutionstheorie und formulierte in diesem Zusammenhang das Biogenetische Grundgesetz.

Wikipedia: Ernst Haeckel (DE)

50. Christophoruskirche

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Die Christophoruskirche ist eine evangelische Kirche im Berliner Ortsteil Friedrichshagen. Sie wurde in den Jahren 1901–1903 nach einem Entwurf von Jürgen Kröger durch Ernst Schrammer als Ersatzbau der früheren Dorfkirche errichtet. Wichtigster Schatz der Kirche ist die mit einer Widmung der Kaiserin Auguste Viktoria versehene Altarbibel, die der Gemeinde bei der Einweihung des Gebäudes geschenkt wurde. Das Gebäude in der Bölschestraße steht unter Denkmalschutz. Es dient der Evangelischen Kirchengemeinde Friedrichshagen, die zum Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree im Sprengel Berlin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gehört.

Wikipedia: Christophoruskirche (Berlin-Friedrichshagen) (DE), Website, Heritage Website

51. Motorenprüfstand

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Motorenprüfstand Stefan Krüskemper / CC BY-SA 3.0

Der in den Jahren 1933 bis 1935 erbaute Schallgedämpfte Motorenprüfstand befindet sich inmitten des Aerodynamischen Parks im Berliner Ortsteil Adlershof. Hier wurden Flugmotoren mit Luftschrauben auf ihre Wirksamkeit, Belastbarkeit und Lebensdauer geprüft. Bei Schleuderprüfungen wurden diese Schrauben teilweise weit über ihre Nenndrehzahl belastet. Durch mehrfache Umlenkung des Luftstroms und Auskleidung des Gebäudes mit verschiedenen Holzkonstruktionen konnte eine besonders wirksame Schalldämpfung erreicht werden. Prägnant sind die beiden seitlichen Ablufttürme mit den oberen Abschlusskrempen und die fließenden Konturen der Sockelbauteile in Ortbeton.

Wikipedia: Schallgedämpfter Motorenprüfstand (DE)

52. Friedrich Wilhelm Bülow

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Friedrich Wilhelm Bülow

Das Bülow-Denkmal an der Prachtstraße Unter den Linden im Berliner Ortsteil Mitte erinnert an den preußischen General und Befreiungskämpfer Friedrich Wilhelm Bülow von Dennewitz (1755–1816). Geschaffen in den Jahren 1819–1822 von Christian Daniel Rauch im Stil des Klassizismus, gehört es zu den Meisterwerken der Berliner Bildhauerschule. Es stand bis 1951 links vor der Neuen Wache, mit der es ein Ensemble bildete, und seit 2002 ihr gegenüber. Die Marmorskulptur wurde 2021 zum Schutz vor Verwitterung entfernt und wird in Zukunft durch eine Kopie ersetzt. In diesem Zusammenhang wird über eine Wiederaufstellung am ursprünglichen Standort diskutiert.

Wikipedia: Bülow-Denkmal (Berlin) (DE)

53. Rüdesheimer Platz

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Der Rüdesheimer Platz liegt im Berliner Ortsteil Wilmersdorf und stellt das Zentrum des Rheingauviertels dar. Der Platz ist im Westen flankiert von der Rüdesheimer Straße und im Osten von der Ahrweilerstraße. Die Straßen sind nach Städten und Orten aus dem Rheingau-Taunus-Kreis im Land Hessen benannt. Seit 1972 besteht eine Patenschaft des damaligen Bezirks Wilmersdorf mit dem Landkreis Rheingau-Taunus, eine Partnerschaft seit 1991. Zur Partnerschaft gehört auch seit 1984 der Weinberg im Stadion Wilmersdorf mit Rebstöcken aus dem Rheingau-Taunus, aus denen die Winzer die Wilmersdorfer Rheingauperle keltern. Die erste Ernte war im Herbst 1986.

Wikipedia: Rüdesheimer Platz (DE)

54. Quartierspark Rosenfelder Ring

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Quartierspark Rosenfelder Ring Angela M. Arnold, Berlin (=44penguins) / CC BY-SA 3.0

Der Quartierspark Rosenfelder Ring ist eine zwischen 2009 und 2011 neu angelegte Parkanlage im Berliner Ortsteil Friedrichsfelde des Bezirks Lichtenberg. Der Quartiersplatz für das Stadtviertel um den Rosenfelder Ring entstand in zwei Etappen nach dem Abriss eines Schulkomplexes in Verbindung mit benachbarten Sport- und Grünflächen nach einer Bürgerbefragung im Auftrag des Bezirksamts. Er erstreckt sich über drei Geländeterrassen. Mit der Fertigstellung des oberen Bereichs wurde der neue Park am 5. Juni 2010 im Rahmen eines Kiezfestes eingeweiht. Die offizielle Übergabe der mittleren und unteren Ebene erfolgte am 28. Mai 2011.

Wikipedia: Quartierspark Rosenfelder Ring (DE)

55. Grünzug Bullengraben

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Der Bullengraben ist ein bereits im 7. Jahrhundert kultivierter Wassergraben im Berliner Urstromtal. Er liegt im Berliner Bezirk Spandau und führt vom alten Dorfkern Staakens über rund fünf Kilometer nach Osten zur Havel, in die er, im letzten Stück unterirdisch verrohrt, nördlich des Burgwalls Spandau mündet. Über Jahrhunderte zur Melioration der feuchten Niederung genutzt, dient der Graben seit den 1960er-Jahren als Entwässerungsgraben zur Aufnahme des Regenwassers aus den umliegenden Spandauer Stadtquartieren. Die Bebauung der Gebiete um den Bullengraben spiegelt einen Teil der Spandauer Siedlungsgeschichte wider.

Wikipedia: Bullengraben (DE)

56. Janusz-Korczak-Bibliothek

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Das Jüdische Waisenhaus in Berlin-Pankow ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in der Berliner Straße 121 im Bezirk Pankow. Das neobarocke Eckhaus prägt mit seinem hohen Mansarddach und einem mächtigen Segmentgiebel über dem Mittelrisalit das Bild der Straße. Es wurde in den Jahren 1912/13 von Alexander Beer an der Stelle älterer Bauten auf dem Grundstück des II. Waisenhauses für die Berliner jüdische Gemeinde errichtet. Das seit 53 Jahren bestehende Waisenhaus wurde im Jahr 1940 zur Zeit des Nationalsozialismus geschlossen. Das Haus diente danach verschiedenen Zwecken, wodurch es im Innern Veränderungen erfuhr.

Wikipedia: Jüdisches Waisenhaus Berlin (DE)

57. Hererostein

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Hererostein

Der Hererostein ist ein Gedenkstein auf dem Friedhof Columbiadamm in Berlin-Neukölln. Er ist sieben Freiwilligen der deutschen Schutztruppe gewidmet, die zwischen 1904 und 1907 in der damaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika gefallen sind. Nach Protesten zivilgesellschaftlicher Vereine gegen dieses Gedenken an die Täter eines Völkermords wurde 2009 im Boden vor dem Stein eine kommentierende Gedenkplatte verlegt, die an die Opfer unter den Völkern der Herero und Nama erinnert. Das Ensemble aus Hererostein und Namibia-Gedenkplatte ist in Berlin das einzige Denkmal, das an die frühere deutsche Besatzung Namibias erinnert.

Wikipedia: Hererostein (DE)

58. Dorfkirche Marienfelde

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Dorfkirche Marienfelde

Die Dorfkirche Marienfelde im Berliner Ortsteil Marienfelde ist der Mittelpunkt des zentralen Dorfangers. Traditionell wird mit Kurt Pomplun behauptet, die Feldsteinkirche sei „um 1220“ errichtet worden und damit „unzweifelhaft die älteste aller Dorfkirchen Berlins und eine der ältesten der Mittelmark“. Ein 1995 gefundener Dachbalken wurde dendrochronologisch auf 1230 datiert; da er jedoch in Zweitverwendung war, kann die Kirche kaum vor 1240 entstanden sein. Dennoch zählt sie unzweifelhaft zu den ältesten Dorfkirchen in Berlin und der Mittelmark, wo eine mit Sicherheit ältere Dorfkirche nicht bekannt ist.

Wikipedia: Dorfkirche Marienfelde (DE)

59. Friedhof der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Stralau

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Der Evangelische Friedhof Stralau gehört zu den acht noch erhaltenen Dorfkirchhöfen in Berlin, welche im Gegensatz zu größeren städtischen und konfessionellen Friedhöfen allesamt vor dem 17. Jahrhundert angelegt worden waren und in der Regel zusammen mit einer Dorfkirche den Mittelpunkt einer Ortschaft gebildet hatten. Der Stralauer Dorffriedhof, der bis heute als Begräbnisplatz verwendet wird, befindet sich im Ortsteil Stralau des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg und liegt unmittelbar am Ufer der Spree entlang der Tunnelstraße. Direkt auf dem Friedhof stehen die Dorfkirche Stralau sowie eine Friedhofskapelle.

Wikipedia: Evangelischer Friedhof Stralau (DE), Heritage Website

60. Dorfkirche Alt-Marzahn

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Dorfkirche Alt-Marzahn Angela M. Arnold (=44penguins) / CC BY-SA 3.0

Die evangelische Dorfkirche Marzahn im gleichnamigen Ortsteil von Berlin ist eine 1869–1871 nach einem Entwurf von Friedrich August Stüler erbaute neugotische Backsteinkirche. Die Dorfkirche befindet sich auf dem Dorfanger des ehemaligen Angerdorfes und ist in ihrer äußeren Gestalt weitgehend erhalten. Als Einzeldenkmal steht sie wie das umgebende Ensemble des Dorfkernes Alt-Marzahn unter Denkmalschutz. Auch im 21. Jahrhundert dient das Gotteshaus in seiner ursprünglichen Bestimmung der evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Marzahn für ihre Gottesdienste. Daneben finden in der Kirche regelmäßig Konzerte statt.

Wikipedia: Dorfkirche Marzahn (DE), Website

61. Friede sei mit Dir

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Das Relief Friede sei mit Dir, im Berliner Volksmund auch bekannt als der Pimmel über Berlin, ist ein Kunstwerk des Bildhauers Peter Lenk an der Ostwand des Rudi-Dutschke-Hauses in Berlin. Die provokante Plastik wurde am 15. November 2009 an die Fassade des damaligen Redaktionsgebäudes der Taz montiert. Friede sei mit Dir illustriert mehr oder weniger bekannte Personen, die unfreiwillig Gegenstand einer Schlagzeile der Bildzeitung waren. Hauptgegenstand des Reliefs ist eine Karikatur über Kai Diekmann mit einem fünfstöckigen Penis. Im Titel des Kunstwerks bezieht sich Lenk auf die Bild-Verlegerin Friede Springer.

Wikipedia: Friede sei mit Dir (DE)

62. Rathaus Schmargendorf

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Rathaus Schmargendorf Axel Mauruszat / Attribution

Das Rathaus Schmargendorf ist das ehemalige Rathaus der einstmals selbstständigen Gemeinde Schmargendorf, die 1920 in Berlin eingemeindet wurde und seit 2001 ein Ortsteil des Berliner Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf ist. Das historisierende Gebäude wurde 1900 bis 1902 nach Plänen von Otto Kerwien im Stil der märkischen Backsteingotik errichtet. Kerwien nahm mit seinem Entwurf des Rathauses Bezug auf die meist mittelalterlichen Profanbauten Tangermündes und Stendals. Heute befinden sich hier das Standesamt des Bezirks, die Musikschule und die Adolf-Reichwein-Bibliothek genannte Zweigstelle der Stadtbibliothek.

Wikipedia: Rathaus Schmargendorf (DE)

63. Kornversuchsspeicher

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Der Kornversuchsspeicher ist ein als Baudenkmal geschütztes ehemaliges Lagerhaus im Berliner Ortsteil Moabit. Der Denkmalschutz bezieht sich sowohl auf die Fassade als auch auf Teile im Inneren. Der Speicher befindet sich unmittelbar am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal am nördlichen Ende des ehemaligen Hamburger- und Lehrter Güterbahnhofs und hat die postalische Adresse Hedwig-Porschütz-Straße 20 . Er ist Teil des ansonsten aus Wohnungsneubauten bestehenden Quartiers Europacity, das von 2017 bis 2019 errichtet wurde, und aus über 500 Mietwohnungen besteht, die am Wasser liegen oder zu großen grünen Höfen.

Wikipedia: Kornversuchsspeicher (DE), Heritage Website

64. Martin-Luther-Gedächtniskirche

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Martin-Luther-Gedächtniskirche Die Autorenschaft wurde nicht in einer maschinell lesbaren Form angegeben. Es wird Harald Rossa als Autor angenommen (basierend auf den Rechteinhaber-Angaben). / CC BY-SA 2.5

Die evangelische Martin-Luther-Gedächtniskirche im Berliner Ortsteil Mariendorf ist ein Baudenkmal und Zeitzeugnis der besonderen Art. Sie wurde von 1933 bis 1935 auf der Grundlage lange bestehender Planungen erbaut. Bei der Gestaltung des Innenraums vermischten sich staatliche und kirchliche Symbolik, wie bis heute erkennbar ist. Aus diesem Grund wird die Kirche seit etwa 2004, als sie durch ihren schlechten Bauzustand in die Schlagzeilen geriet, in der Presse gelegentlich auch als „Nazi-Kirche“ bezeichnet. Die Gemeinde selbst sieht die Überreste dieser Gestaltung im Zeitgeist von 1933 als Denk- und Mahnmal.

Wikipedia: Martin-Luther-Gedächtniskirche (DE)

65. Tegeler Hafenbrücke

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Tegeler HafenbrückeAndreas Steinhoff / Attribution

Die Tegeler Hafenbrücke im Berliner Ortsteil Tegel, im Volksmund „Sechserbrücke“ genannt, überspannt als Fußgängerbrücke die Einfahrt des Tegeler Hafens und die Mündung des Tegeler Fließes. Sie wurde 1908 als stählerne Fachwerkbogenbrücke einschließlich eines Betonteils über das Tegeler Fließ mit einer Gesamtlänge von 91 Metern gemeinsam mit dem Hafen und der Tegel-Friedrichsfelder Industriebahn erbaut; erst 1921 folgte der südliche Torbau mit zwei Kassenhäuschen. Der Architekt war Stadtbaumeister Ernst Hornig. Heute steht sie unter Denkmalschutz und ist häufig Kulisse für Dreharbeiten.

Wikipedia: Tegeler Hafenbrücke (DE)

66. Wandervogel Gedenktafel

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Wandervogel Gedenktafel Autor/-in unbekanntUnknown author / CC BY-SA 3.0 de

Als Wandervogel oder Wandervogelbewegung wird eine 1896 in Steglitz entstandene Bewegung hauptsächlich von Schülern und Studenten bürgerlicher Herkunft bezeichnet, die in einer Phase fortschreitender Industrialisierung der Städte und angeregt durch Ideale der Romantik sich von den engen Vorgaben des schulischen und gesellschaftlichen Umfelds lösten, um in freier Natur eine eigene Lebensart zu entwickeln. Damit stellte der Wandervogel den Beginn der Jugendbewegung dar, die auch für Reformpädagogik, Freikörperkultur und Lebensreformbewegung im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts wichtige Impulse setzte.

Wikipedia: Wandervogel (DE)

67. Gedenkstein für die 96 ermordeten Reichstagsabgeordneten

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Gedenkstein für die 96 ermordeten Reichstagsabgeordneten Sarah Ewart / CC BY-SA 3.0

Das Denkmal zur Erinnerung an 96 von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete befindet sich vor dem Reichstagsgebäude in Berlin. Das Denkmal, das von dem Verein Perspektive Berlin initiiert wurde, erinnert seit 1992 an einen Teil der Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik, die zwischen der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten 1933 und dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 gewaltsam zu Tode kamen oder an den Folgen ihrer Inhaftierung starben. Eine offizielle Gedenkstätte für die vom NS-Regime verfolgten Abgeordneten befindet sich im Inneren des Reichstagsgebäudes.

Wikipedia: Denkmal zur Erinnerung an 96 von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete (DE)

68. Reststück der Berliner Mauer

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Die Berliner Mauer war während der Teilung Deutschlands ein Grenzbefestigungssystem der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), das vom 13. August 1961 bis zum 9. November 1989 bestand, um West-Berlin vom Gebiet der DDR hermetisch abzuriegeln. Sie trennte nicht nur die Verbindungen im Gebiet Groß-Berlins zwischen dem Ostteil und dem Westteil der Stadt, sondern umschloss alle drei Sektoren des Westteils vollständig und unterbrach damit auch seine Verbindungen zum sonstigen Umland, das im DDR-Bezirk Potsdam lag. Die Mauer verlief dabei zumeist einige Meter hinter der eigentlichen Grenze.

Wikipedia: Berliner Mauer (DE), Heritage Website

69. Paulus-Kirche

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Paulus-Kirche

Die Pauluskirche im Berliner Ortsteil Lichterfelde wurde im Stil der Backsteingotik von Fritz Gottlob geplant und errichtet. Die Baukosten betrugen 250.000 Mark. Die Kirche wurde am 2. Juni 1900 eingeweiht. Nach großen Schäden im Zweiten Weltkrieg wurde das Kirchengebäude zwischen 1951 und 1957 unter Leitung von Erich Ruhtz und Karl Streckebach vereinfacht wieder aufgebaut und am 24. März 1957 von Bischof Otto Dibelius wieder eingeweiht. Im Jahr 1987 erfolgte eine grundlegende Renovierung der Kirche nach Plänen von Peter Lehrecke. Das Gotteshaus steht inzwischen unter Denkmalschutz.

Wikipedia: Pauluskirche (Berlin-Lichterfelde) (DE), Website, Heritage Website

70. Matthäuskirche

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Matthäuskirche

Die evangelische Matthäuskirche im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf wurde von 1876 bis 1880 als Ersatz für die zu kleine und baufällige Dorfkirche Steglitz im Berliner Ortsteil Steglitz errichtet. Die 1880 eingeweihte dreischiffige Hallenkirche zwischen der Schloßstraße 44 und der Rothenburgstraße entstand nach Plänen des Architekten Emil Gette. Das westlich zur Schloßstraße stehende Gemeindehaus wurde 1929–1930 von Otto Rudolf Salvisberg durch das ausführende Bauunternehmen Richter & Schädel errichtet. Kirche, Gemeindehaus, Pfarrhaus und Kirchhof stehen unter Denkmalschutz.

Wikipedia: Matthäuskirche (Berlin-Steglitz) (DE), Website, Heritage Website

71. Glaubenskirche

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Glaubenskirche

Die Glaubenskirche ist eine evangelische Kirche in der Friedrich-Franz-Straße des Berliner Ortsteils Tempelhof. Der Bauentwurf stammt von den Charlottenburger Architekten Ferdinand Köhler und Paul Kranz, die schon den Bau des gegenüberliegenden Realgymnasiums übernommen hatten. Die im Ersten Weltkrieg erbaute dreischiffige Hallenkirche ist der zeitgenössischen Reformarchitektur zuzurechnen, der verputzte Mauerwerksbau kommt in seiner äußeren Erscheinung ohne historisierendes Dekor aus. Das Gotteshaus steht zusammen mit den Pfarrhäusern und dem Gemeindehaus unter Denkmalschutz.

Wikipedia: Glaubenskirche (Berlin-Tempelhof) (DE)

72. Offenbarungskirche

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Die Offenbarungskirche ist eine evangelische Kirche im Berliner Ortsteil Friedrichshain. Sie ist eine von insgesamt 43 Notkirchen, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach einem Entwurf des Bauhaus-Architekten Otto Bartning in Deutschland gebaut wurden. Sie gehört zur Evangelischen Kirchengemeinde Boxhagen-Stralau im Kirchenkreis Berlin Stadtmitte. Sie ist eine von drei Gottesdienststätten der Gemeinde und der zentrale Ort der Gemeindearbeit. Die Kirche ist nicht allein stehend, sondern Teil eines multifunktionellen Gemeindezentrums, das u. a. auch noch weitere Gruppenräume umfasst.

Wikipedia: Offenbarungskirche (Berlin) (DE), Website, Heritage Website

73. Alte Dorfkirche

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Die Dorfkirche Tempelhof ist die älteste von drei Kirchen der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Tempelhof und Michael. Sie befindet sich im Berliner Ortsteil Tempelhof des Bezirks Tempelhof-Schöneberg am Reinhardtplatz südlich der Straße Alt-Tempelhof, also in Randlage zur mittelalterlichen Dorfgründung Tempelhof. Der heutige Bau, nach Kriegszerstörungen mit veränderter Turmform renoviert, entstand im zweiten Drittel des 13. Jahrhunderts. Sein archäologisch gesicherter Vorgängerbau entstand um 1200 und zählt damit zu den ältesten fassbaren Steinbauten der Mittelmark.

Wikipedia: Dorfkirche Tempelhof (DE), Heritage Website

74. Berliner U-Bahn-Museum

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Das Berliner U-Bahn-Museum wurde am 13. September 1997 eröffnet und gehört dem „Verein Arbeitsgemeinschaft Berliner U-Bahn e. V.“ Es ist neben Moskau und Budapest das dritte U-Bahn-Museum in Europa. Das Museum zur Berliner U-Bahn ist im elektromechanischen Hebelstellwerk Olympia-Stadion untergebracht, das von 1931 bis 1983 in Betrieb war. Die Nebenräume des Stellwerkes sind Ausstellungsräume mit zahlreichen Exponaten. Neben gelegentlichen Fotoausstellungen werden jährlich vier bis sechs Sonderfahrten mit den nicht mehr im Betrieb befindlichen Zuggattungen veranstaltet.

Wikipedia: Berliner U-Bahn-Museum (DE), Website

75. Fichtebunker

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Der Gasometer Fichtestraße gehörte ursprünglich zu einem Ensemble aus vier Gasbehältern, der Gasbehälter-Station Fichtestraße. Der Bau von 1883–1884 ist der älteste erhaltene Gasometer in Berlin und von den erhaltenen der einzige aus Mauerziegeln errichtete. Im Zweiten Weltkrieg wurde er zu einem Luftschutzbunker umgebaut. Im September 2006 verkaufte der Liegenschaftsfonds des Landes Berlin das Gebäude an private Investoren, die bis zum Frühjahr 2010 auf dem Dach des Gasometers Wohnungen errichten ließen. Das Bauwerk und die Nebengebäude stehen unter Denkmalschutz.

Wikipedia: Fichtebunker (DE), Website

76. Luisenstädtischer Kanal und Engelbecken zwischen Waldemarstraße und Schillingbrücke

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Luisenstädtischer Kanal und Engelbecken zwischen Waldemarstraße und Schillingbrücke Joh. Franke, Berlin S., No. 3039 / PD-alt-100

Der Luisenstädtische Kanal ist ein historischer innerstädtischer Kanal in der Berliner Luisenstadt, der die Spree mit dem Landwehrkanal verband. Er wurde 1852 eröffnet und verlief durch die späteren Ortsteile Kreuzberg und Mitte. Im Jahr 1926 wurde der Kanal bis auf das Engelbecken zugeschüttet und in eine Gartenanlage umgestaltet. Mit dem Bau der Berliner Mauer im Jahr 1961 verlief bis 1990 entlang des nördlichen Teils des Kanals die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin. Seit 1991 wird die seit dem Zweiten Weltkrieg zerstörte Gartenanlage abschnittsweise rekonstruiert.

Wikipedia: Luisenstädtischer Kanal (DE), Heritage Website

77. Kirche am Hohenzollernplatz

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Die Kirche am Hohenzollernplatz ist eine evangelische Kirche im Berliner Ortsteil Wilmersdorf. Sie wurde von 1930 bis 1934 nach Entwürfen Ossip Klarweins aus dem Architekturbüro Fritz Högers erbaut und gilt als Hauptwerk deutscher expressionistischer Architektur. Durch die Kriegszerstörungen im Jahr 1943 brannte die Kirche aus. Dabei gingen wesentliche Elemente des Innenraums verloren. Bis 1961 wurde die Kirche weitestgehend instand gesetzt. Bei der umfangreichen Sanierung von 1990 bis 1991 wurden die letzten Kriegsschäden beseitigt. Die Kirche steht unter Denkmalschutz.

Wikipedia: Kirche am Hohenzollernplatz (DE), Website, Heritage Website

78. Wasserturmplatz

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Der Wasserturmplatz ist ein Platz mit einem historischen Wasserturm im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg in der Nähe des Kollwitzplatzes und der Synagoge Rykestraße. Der Wasserturmplatz steht als Gartendenkmal unter Denkmalschutz. Des Weiteren befindet sich dort auch das denkmalgeschützte Bauensemble Wasserturmplatz, bestehend aus Wasserturm, Tiefbehälter, Steigrohrturm, Maschinenhaus und Schwimmerhäuschen. Der Wasserturm ist der älteste noch erhaltene derartige Turm in Berlin. In Reiseführern wird der Wasserturm oft mit dem Alternativnamen Dicker Hermann bezeichnet.

Wikipedia: Wasserturmplatz (DE)

79. Der Sämann

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Der Sämann ist eine im Jahr 1890 vom belgischen Maler und Bildhauer Constantin Meunier (1831–1905) geschaffene Bronzeplastik, von der mehrere Exemplare existieren. Die Skulptur ist etwa lebensgroß und stellt einen ausschreitenden Landarbeiter beim Ausbringen von Saatgut dar. Die männliche Figur, barfuß und mit bloßem Oberkörper, trägt einen mit der linken Hand gehaltenen Saatbeutel und zeigt mit der rechten Hand die typische Geste des manuellen Aussäens. Das Motiv „arbeitende Menschen“ wird als charakteristisch für das bildhauerische Werk Meuniers angesehen.

Wikipedia: Der Sämann (Constantin Meunier) (DE)

80. Blutmauer

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Blutmauer

Der Parkfriedhof Marzahn ist ein landeseigener Friedhof im Berliner Ortsteil Marzahn, dessen Ursprung am Beginn des 20. Jahrhunderts liegt. Zunächst als reguläre Begräbnisstätte in Betrieb genommen, kamen in den vergangenen Jahrzehnten vor allem Ehrenmale und Ehrenfriedhöfe hinzu. So gibt es einen Friedhof für die gefallenen Krieger im Ersten Weltkrieg, Ehrengrabstätten von zwei Roten Matrosen, Gräberfelder für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs, für verstorbene Zwangsarbeiter, für ermordete Antifaschisten und einen Ehrenhain für Kämpfer der Roten Armee.

Wikipedia: Parkfriedhof Marzahn (DE)

81. Murellenberg

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Die Murellenberge, die Murellenschlucht und der Schanzenwald sind eine in der Weichseleiszeit entstandene Hügellandschaft in der Berliner Ortslage Ruhleben im Ortsteil Westend des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf. Das Gebiet befindet sich westlich des Olympiageländes. Der größte Teil der Stauch- und Endmoränenlandschaft ist als Naturschutzgebiet Murellenschlucht und Schanzenwald ausgewiesen, das zum Biotopverbund Fließwiese Ruhleben, Tiefwerder Wiesen und Grunewald gehört. Etwa 1⁄2 Kilometer nordöstlich des Gebietes liegt das Naturdenkmal Murellenteich.

Wikipedia: Murellenberge, Murellenschlucht und Schanzenwald (DE)

82. Görlitzer Park

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Der Görlitzer Park, umgangssprachlich auch „Görli“ genannt, zählt zu den großen Parks und Naherholungsgebieten im Berliner Ortsteil Kreuzberg. Er wurde in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren nach dem Abriss der Bahnanlagen des alten Görlitzer Bahnhofs angelegt. Den Namen Görlitzer Bahnhof trägt seitdem nur noch der in der Nähe gelegene U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof. Im 14 Hektar großen Görlitzer Park gibt es unter anderem einen Kinderbauernhof, mehrere Sport-, Spiel- und Bolzplätze, zwei Aussichtsberge und einen kleinen See.

Wikipedia: Görlitzer Park (DE)

83. Max-Liebermann-Haus

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Das Haus Liebermann, auch Max-Liebermann-Haus genannt, steht in Berlin-Mitte am Pariser Platz 7 nördlich neben dem Brandenburger Tor. An dieser Stelle befand sich zuvor das Wohn- und Arbeitshaus des Malers Max Liebermann. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Ruine abgetragen. Das Jahrzehnte im Grenzbereich zwischen Ost- und Westberlin gelegene Grundstück blieb zunächst unbebaut. Ende der 1990er Jahre entstand der Neubau als kritische Rekonstruktion in Anlehnung an das bauliche Vorbild. Die Stiftung Brandenburger Tor nutzt das Haus.

Wikipedia: Haus Liebermann (DE), Website

84. Dorfkirche Lichterfelde

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Dorfkirche Lichterfelde

Die evangelische Dorfkirche Lichterfelde im heutigen Berliner Ortsteil Lichterfelde ist eine der über 50 Dorfkirchen in Berlin. Die erste einfache Saalkirche, in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts aus weniger sorgfältig bearbeiteten Feldsteinquadern errichtet, wurde im Dreißigjährigen Krieg schwer beschädigt. 1701 wurde die Kirche als Putzbau wiederhergestellt. Sie erhielt einen Fachwerk-Dachturm, der 1735 verändert wurde. In der folgenden Zeit wurde die Kirche mehrfach erneuert und vergrößert. Die Kirche steht unter Denkmalschutz.

Wikipedia: Dorfkirche Lichterfelde (DE), Heritage Website

85. Alte Pfarrkirche Lichtenberg

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Die Alte Pfarrkirche Lichtenberg, die alte Lichtenberger Dorfkirche, ist ein frühgotischer rechteckiger Feldsteinbau im Berliner Ortsteil Lichtenberg. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde mehrmals umgebaut, zerstört und wieder aufgebaut. Die Kirche ist neben dem Gemeindezentrum Am Fennpfuhl eines von zwei Kirchengebäuden der Evangelischen Kirchengemeinde Lichtenberg, die zum Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree im Sprengel Berlin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gehört. Sie steht unter Denkmalschutz.

Wikipedia: Alte Pfarrkirche Lichtenberg (DE), Website, Heritage Website

86. Museum Berggruen

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Museum Berggruen Photo: Andreas Praefcke / CC BY 3.0

Das Museum Berggruen im Berliner Ortsteil Charlottenburg gilt als eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen der Kunst der klassischen Moderne, die der Sammler und Kunsthändler Heinz Berggruen in einer „Geste der Versöhnung“ seiner Heimatstadt Berlin zu einem Preis weit unter Wert verkaufte. Vor allem Werke von Pablo Picasso, Alberto Giacometti, Georges Braque, Paul Klee und Henri Matisse sind hier unter einem Dach vereint. Die Sammlung Berggruen gehört zur Berliner Nationalgalerie. Im Jahr 2019 verzeichnete das Haus rund 74.000 Besucher.

Wikipedia: Museum Berggruen (DE), Website

87. Dorfkirche Schmargendorf

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Dorfkirche Schmargendorf Axel Mauruszat / Attribution

Die Dorfkirche Schmargendorf ist die Kirche der evangelischen Gemeinde Alt-Schmargendorf. Sie befindet sich im Berliner Ortsteil Schmargendorf des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf an der Ecke Breite Straße und Kirchstraße. Die Kirche stammt aus dem Ende des 13. Jahrhunderts und war bis 1929 die einzige Kirche Schmargendorfs. Mit einer Grundfläche von 66 Quadratmetern und Platz für etwa 80 Personen ist sie die kleinste der erhaltenen Berliner Dorfkirchen. In direkter Nachbarschaft zur Kirche befindet sich der Friedhof Alt-Schmargendorf.

Wikipedia: Dorfkirche Schmargendorf (Berlin) (DE), Website

88. Absturz eines sowjetischen Kampfflugzeugs 1966

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Der Stößensee ist ein durch eine Ausbuchtung der Havel in den Berliner Bezirken Spandau und Charlottenburg-Wilmersdorf gebildeter See. Er liegt zwischen dem Pichelswerder und dem Forst Grunewald und ist rund 350 Meter breit und 1100 Meter lang. Am Rupenhorn steigt das bewaldete Hochufer bis zu 35 Meter zum Grunewald an. Um den See sind zahlreiche Yacht- und Ruderclubs, Segelvereine, Ausflugslokale und Hotels angesiedelt. Im 19. Jahrhundert zählten der See und seine Umgebung zu den beliebtesten Ausflugszielen der Spandauer und Berliner.

Wikipedia: Stößensee (DE)

89. St. Petrus

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St. Petrus

Die St.-Petrus-Kirche in der Bellermannstraße 91 des Berliner Ortsteils Gesundbrunnen, Bezirk Mitte, wurde für die katholischen Bewohner des Ortsteils erbaut. Der Entwurf im neugotischen Architekturstil stammt vom Kirchenbaumeister Wilhelm Rincklake aus der Abtei Maria Laach. Die Bauleitung hatte Hermann Bunning. Die Pfarrkirche ist dem Apostel Petrus gewidmet. Am 16. Dezember 1906 wurde der Grundstein gelegt; am 6. Januar 1908 wurde er liturgisch gesegnet. Die Kirchweihe fand am 29. April 1934 statt. St. Petrus steht unter Denkmalschutz.

Wikipedia: St. Petrus (Berlin-Gesundbrunnen) (DE), Website, Heritage Website

90. Sowjetisches Ehrenmal Schönholzer Heide

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Das Sowjetische Ehrenmal in der Schönholzer Heide in Berlin-Pankow wurde von Mai 1947 bis November 1949 errichtet und hat eine Fläche von 27.500 m². Die Schönholzer Heide, im 19. Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsziel, war während des Zweiten Weltkriegs Standort eines großen Zwangsarbeiterlagers. Nach dem Krieg entstand hier im nordwestlichen Teil des Parks zusammen mit den Ehrenmalen im Tiergarten und im Treptower Park das dritte sowjetische Ehrenmal in Berlin. Ein weiteres befindet sich in Berlin-Buch im Bucher Schlosspark.

Wikipedia: Sowjetisches Ehrenmal (Schönholzer Heide) (DE), Website

91. Bröhan-Museum

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Bröhan-Museum Foto: Martin Adam, Berlin / CC BY-SA 4.0

Das Bröhan-Museum – Berliner Landesmuseum für Jugendstil, Art déco und Funktionalismus – befindet sich im Berliner Ortsteil Charlottenburg. Es trägt den Namen seines Gründers, des Unternehmers und Kunstsammlers Karl H. Bröhan (1921–2000). Anlässlich seines 60. Geburtstags schenkte Bröhan die Sammlung dem Land Berlin. 1983 wurde das Bröhan-Museum in den Räumen eröffnet, die zum Ensemble des Schloss Charlottenburg gehören und ursprünglich für das Garderegiment errichtet wurden. Seit 1994 ist es ein Landesmuseum.

Wikipedia: Bröhan-Museum (DE), Website

92. DeJa Vu

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Das DDR Museum: Motorrad war ein Museum für Zweiräder aus der DDR im Berliner Ortsteil Mitte des gleichnamigen Bezirks. Es liegt unter den Stadtbahnbögen zwischen Alexanderplatz und Hackeschen Markt. Es wurde am 27. September 2008 eröffnet und präsentiert seither über 130 Motorräder, Roller und Mopeds der Hersteller MZ, Simson, IWL und EMW/BMW. Die am 1. September 2021 übernommene Ausstellung „DDR Museum: Motorrad“ wurde am 15. Januar 2023 geschlossen. Die Motorräder gingen in die Sammlung des DDR Museum Berlin über.

Wikipedia: DDR Museum: Motorrad (DE), Website

93. C3.NYC Berlin

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Die Neuapostolische Kirche Berlin-Weißensee ist ein ehemaliger Sakralbau der Neuapostolischen Kirche (NAK) in der Gebietskirche Berlin Brandenburg. Sie befindet sich in der Gartenstraße 37 im Berliner Ortsteil Weißensee des Bezirks Pankow und entstand nach einem Entwurf von Albert Gericke. Am 3. Juli 1932 konnte der Baukomplex eingeweiht werden. Das Kirchengebäude wurde im Oktober 2019 verkauft und wird gegenwärtig von der evangelikalen Glaubensgemeinschaft C3.NYC genutzt. Es steht samt Gemeindehaus unter Denkmalschutz.

Wikipedia: Neuapostolische Kirche (Berlin-Weißensee) (DE), Heritage Website

94. Rosenkranz-Basilika

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Die Rosenkranz-Basilika steht im Berliner Ortsteil Steglitz an der Kieler Straße 11 mit der Hauptfassade in der Straßenflucht; sie ist eine römisch-katholische Pfarrkirche. Die Kirche wurde 1899/1900 nach Plänen von Christoph Hehl als repräsentatives Gotteshaus für die Steglitzer Katholiken erbaut und am 11. November 1900 durch den Fürstbischof von Breslau Georg Kardinal Kopp geweiht. Da das Gebäude den Zweiten Weltkrieg unbeschädigt überstand, sind die aufwendige Architektur und die Ausstattung original erhalten.

Wikipedia: Rosenkranz-Basilika (Berlin-Steglitz) (DE), Website, Heritage Website

95. St. Antonius & St. Shenouda Kirche

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St. Antonius & St. Shenouda Kirche Angela Monika Arnold / CC BY-SA 2.0 de

Die Glaubenskirche im Berliner Bezirk Lichtenberg am heutigen Roedeliusplatz ist eine ehemalige evangelische Kirche, die von 1903 bis 1905 errichtet wurde. Bereits in den 1980er Jahren stellte sie der Ost-Berliner Magistrat unter Denkmalschutz. Seit 1998 befindet sich das Bauwerk im Besitz der Koptischen Kirche, die eine schrittweise Sanierung vornimmt, die Kirche zum koptischen Bischofssitz ausbaut und zu einem ökumenischen Zentrum umgestaltet. Das Gotteshaus erhielt den neuen Namen St.-Antonius- und St.-Shenouda-Kirche.

Wikipedia: Glaubenskirche (Berlin-Lichtenberg) (DE), Website, Heritage Website

96. Dorfkirche Zehlendorf

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Dorfkirche Zehlendorf

Die heutige evangelische Dorfkirche Zehlendorf steht im historischen Kern des Berliner Ortsteils Zehlendorf und ist eine der über 50 Dorfkirchen in Berlin. Sie wurde 1768 an der Stelle einer erstmals 1264 erwähnten mittelalterlichen Feldsteinkirche erbaut. Ihr oktogonaler Zentralbau repräsentiert einen sehr seltenen Kirchentyp unter den Dorfkirchen der Mark Brandenburg. Nach der Einweihung der Paulus-Kirche 1905 wurden in der Dorfkirche bis 1953 keine Gottesdienste mehr abgehalten. Die Kirche steht unter Denkmalschutz.

Wikipedia: Dorfkirche Zehlendorf (DE), Website, Url

97. Invaliden-Friedhof

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Der Invalidenfriedhof ist ein historischer Friedhof und eine Gedenkstätte im Berliner Ortsteil Mitte des gleichnamigen Bezirks. Er liegt auf dem Gebiet der früheren Oranienburger Vorstadt zwischen Scharnhorststraße und Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal, nördlich des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Anlage gehört zu den ältesten Friedhöfen in Berlin und wird als Zeugnis der preußischen und deutschen Militärgeschichte sowie als Erinnerungsstätte an die deutschen Befreiungskriege der Jahre 1813–1815 angesehen.

Wikipedia: Invalidenfriedhof (DE), Website

98. Sankt Martin

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Die römisch-katholische St.-Martin-Kirche am Wilhelmsruher Damm 144–144b im Berliner Ortsteil Märkisches Viertel des Bezirks Reinickendorf steht unter Denkmalschutz. Sie wurde 1972/1973 nach einem Entwurf von Werner Düttmann in Betonbauweise errichtet. Der Sichtbeton ist ein prägendes gestalterisches Mittel; in der Hervorhebung der Oberflächenbeschaffenheit des Materials Beton ist das Gebäude kunsthistorisch der Architekturrichtung des Brutalismus verbunden und damit ein prägnantes Beispiel der Nachkriegsmoderne.

Wikipedia: St.-Martin-Kirche (Berlin-Märkisches Viertel) (DE), Website

99. Haus am Waldsee

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Das Haus am Waldsee im Berliner Ortsteil Zehlendorf des Bezirks Steglitz-Zehlendorf ist seit 1946 ein Ausstellungsort internationaler Gegenwartskunst mit Fokus auf allen Medien der Bildenden Kunst, Design, Architektur und Sound in Berlin. Auf dem weitläufigen Gelände wurde seit 2005 ein Skulpturenpark eingerichtet. Von 2005 bis 2021 hatte die Kunsthistorikerin Katja Blomberg die Leitung inne. Im Juni 2022 übernahm die Kunsthistorikerin Anna Gritz, vormals Kuratorin der KW Institute for Contemporary Art, die Direktion.

Wikipedia: Haus am Waldsee (DE), Website, Heritage Website

100. St. Antonius von Padua

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St. Antonius von Padua Leila Paul / CC BY-SA 3.0

St. Antonius von Padua ist eine römisch-katholische Kirche im Berliner Ortsteil Oberschöneweide. Das dem hl. Antonius von Padua geweihte Gotteshaus wurde nach Plänen des Berliner Architekten Wilhelm Fahlbusch errichtet und im Jahr 1907 geweiht. Das komplett unter Denkmalschutz stehende Bauensemble umfasst auch das benachbarte Pfarrhaus, dessen Entwurf ebenfalls von Fahlbusch stammt und das 1908 fertiggestellt wurde. Die Pfarrgemeinde St. Antonius von Padua gehört zum Dekanat Treptow-Köpenick des Erzbistums Berlin.

Wikipedia: St. Antonius von Padua (Berlin-Oberschöneweide) (DE), Website, Heritage Website

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